EcholotElektronisches Gerät zur Messung der Wassertiefe, des Bodenprofils und zum Aufspüren größerer Fischschwärme mit Hilfe von Schallstößen. Erfunden wurde es von dem Physiker Alexander Behm. Gemessen wird der Zeitunterschied (Laufzeit) zwischen der Impulsabgabe durch den Geber, auch Schwinger genannt und dem Wiedereintreffen der reflektierten Schallwellen. Die Umsetzung der Signale in ein zweidimensionales Bild macht im Wasser befindliche Objekte, die Tiefe, in der sie sich befinden, ihre Größe, den Bodengrund und bei guten Echoloten mit hoher Sendeleistung, auch die verschiedenen Wasserschichten sichtbar. Die Einsatzmöglichkeiten eines Echolotes werden von seinen Frequenzen bestimmt – je höher die Frequenz, desto besser ist die Auflösung, aber umso schmaler ist der Schallkegel und umso niedriger auch die Tiefe. Neben einem guten Schallsignal und seinem Einfang ist eine gute, bildliche Wiedergabe (Auflösung, Kontrast) von großer Bedeutung. Je mehr Bildpunkte (Pixel) das Display darstellen kann, desto präziser können die empfangenen Schallsignale abgebildet und gedeutet werden. Bei der Darstellung unterscheidet man zwischen „Fisch-Alarm“ mit Fisch-ID und Sichelmodus. Beim Fisch-ID-Modus werden aufgespürte Fische als Fischsymbole abgebildet. Genauere Informationen erhält man im Sichelmodus, wo Fische durch Sicheln dargestellt werden. Bei der Auswertung der Displayanzeige ist zu beachten, dass sich das Bild von rechts nach links aufbaut, das heißt was sich direkt unter dem Boot befindet, erscheint am rechten Bildrand, die Anzeige in der Bildmitte ist „Vergangenheit“. Die Darstellung entspricht der eines Fotos, das heißt wenn ein Bildpunkt rechts angezeigt ist, werden keine Veränderungen mehr dargestellt – das Echolot zeigt keine Bewegtbilder. Für die Hochseefischerei ist das Echolot von Interesse, weil die Meereskutter mit ihm das Vorkommen von Makrelen- und Dorschschwärme ermitteln können. «« zurück |

