Unter diesem Sammelbegriff werden tierische und pflanzliche
natürliche Köder zusammengefasst.
Zu den tierischen natürlichen Ködern zählen
in erster Linie die Würmer, vor allem Erd-, Rot-, und
Tauwürmer, aber auch Meeres-Ringelwürmer und
Sandwürmer. Mit Würmern lässt sich nachzu jeder
Fisch fangen. Weitere tierische natürliche Köder sind:
Maden (Aland, Döbel, Rotfeder), Larven und Nymphen
(Aland, Barbe, Barsch, Brachse, Döbel, Forelle, Karpfen,
Nase, Rotauge, Rotfeder, Schleie, Seesaibling), Fliegen,
Käfer, Raupen, Schnecken (Alland, Barsch, Döbel,
Forelle, Rapfen, Rotfeder), Köderfische, Blutegel (Aal,
Aalquappe, Aland, Barsch, Döbel, Hecht, Huchen, Rapfen, Wels,
Zander), kleine tote Warmblüter, wie z.B. Mäuse
(Hecht, Huchen, Seeforelle, Wels), Wurst, Fleisch und
Fleischabfälle wie Därme, Innereien, Fischfetzten,
Mark.

Pflanzliche natürliche Köder sind Brot,
Schwimmbrot, Teige und Pasten, verschiedene Getreidekörner,
Teigwaren, Käse und Kartoffel, eine große Zahl von
Hülsenfrüchten (Mais, Hanf, Kichererbsen,
Pistazien), Obst- und Beerensorten, Algen und viele andere. Bei
der Verwendung pflanzlicher natürlicher Köder empfiehlt
sich das Anfüttern. Einen oder mehrere Tage vor Angelbeginn
sollte man, sofern möglich, den Platz mit dem später
verwendeten Köder versorgen, um die Fische anzulocken.
Besonders erfolgreich ist dies bei den Friedfischen. Bei Insekten,
-larven, Beeren und —früchten sollte man die in
Ufernähe vorkommenden Arten verwenden, da die Fische an sie
gewöhnt sind.
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