RaubfischeSammelbegriff für Fische, die sich ausgewachsen im Gegensatz zu den Friedfischen, von anderen Fischen, von Fischbrut und Laich, von Fröschen und gegebenenfalls auch von kleineren Vögeln ernähren und diese dabei sogleich töten. Alle Raubfische, besonders die Jungfische, fressen auch Insektenlarven oder Würmer. Die meisten Raubfische sind an ihren stark bezahnten Mäulern zu erkennen. Typische Raubfische sind z.B. Barrakuda, Barsch, Forelle, Hai, Hecht, Huchen, Wels und Zander. Der Unterkiefer ist immer bezahnt, beim Oberkiefer ist das nicht immer der Fall. Gaumen und Pflugscharbein sowie die Zungen sind meist bezahnt. Beim Hecht stehen auf dem hinteren Teil des Unterkiefers besonders starke Fangzähne, beim Zander im vorderen Maulbereich. Die Zähne dienen zum Festhalten, nicht zum Zerkleinern der Beute. Raubfische haben eine Verdauung im sauren Milieu. Raubfische werden mit natürlichem Köder, in der Regel
aber nur noch mit toten Köderfischen, hauptsächlich aber
mit künstlichen Ködern gefangen. Übliche
Fangmethoden sind: Grundangeln mit totem Köderfisch,
Spinnfischen mit totem Köderfisch, Spinnfischen mit
Kunstköder und Fliegenfischen.
«« zurück |


