Die Bologneserute
Die Bologneseangelei ist eine Technik die aus Italien stammt.
Sie wird dort hauptsächlich in Kanälen betrieben. Eine
Bologneserute ist eine sehr leichte, beringte Teleskoprute mit
einer Länge von 5 bis 8 m. Wichtig ist, beim Kauf einer
Bologneserute darauf zu achten, dass diese nicht zu schwer und
kopflastig ist. Dies ist deshalb von so großer Bedeutung, da
die Rute praktisch ständig in der Hand gehalten werden muss
und hierbei der Komfort einer leichten, ausbalancierten Rute nicht
von der Hand zu weisen ist. Zu einer guten Rute gehört
natürlich auch eine gute Rolle, die möglichst klein und
leichtgängig ausfallen sollte. Auch das Vorhandensein einer
Weitwurfspule ist nicht zu verachten, soll doch mit wenig
Kraftaufwand eine angemessene Wurfweite erreicht werden.
Schnurstärken von 0,12 bis 0,18 mm haben sich bewährt und
wird eine Hochleistungsschnur verwendet kann eigentlich gar nichts
schief laufen.
Im Wesentlichen gibt es bei der Bolognesefischerei zwei
verschiedene Techniken: Bei der ersten Angeltechnik wird eine
Montage verwendet bei der das Blei über Grund schleift und der
Köder langsamer als die Strömung über den Boden
gezogen wird. Bei der Posenwahl ist darauf zu achten, dass die Pose
nach Möglichkeit eine Tropfenform besitzt, wobei der Tropfen
nach oben zeigt. So liegt der Schwerpunkt der Pose oben und das
Blei kann ohne ständig hängen zubleiben über den
Grund gezogen werden. Diese Angeltechnik wird hauptsächlich in
fließendem Wasser zum Brassenfischen verwendet.
Die zweite wichtige Angeltechnik mit der Bologneserute,
nämlich das Fischen mit leichten, schlanken Posen und frei
treibendem Blei wird hauptsächlich in stehenden oder nur
leicht fließenden Gewässern angewendet. Zielfisch sind
hierbei Brassen, Rotaugen und Güstern.
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Fließwasser-Montage |
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Stillwasser-Montage |
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Fliegenfischen

