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Anködern

Friedfische lassen sich durch eingeworfenes Anfüttermaterial an einen Angelplatz locken und gewöhnen. Am besten wirft man gleich beim Eintreffen am Angelplatz einige Handvoll des später verwendeten Köders ein. Dazu eignen sich alle pflanzlichen Köder, Käse sowie Maden, die locker in leicht angefeuchtete Paniermehlballen gemischt werden. Bei besonderen Ködern, solltest du bereits zwei bis drei Tage vorher Anfüttern und das möglichst immer zur gleichen Zeit, wodurch die Fische an den Köder und an eine bestimmte Zeit gewöhnt werden. Beim Angeln selbst kann man die Fische mit hin und wieder eingeworfenen Ködern am Platz halten — allerdings sollte jetzt nur wenig gefüttert werden, da sich die Fische ja nicht sattfressen sollen. Das passiert vor allem in kaltem Wasser sehr schnell.

Anfüttern soll auch auf Raubfische mit Fischen oder Stücken davon funktionieren. Ob aber die Menge an dazu nötigen Fischopfern im Verhältnis zu einem möglichen Fang dafür steht ist fraglich. Genaues Beobachten des Gewässers auf raubende Fische und das gezielte Angeln an dem ausgemachten Standplatz dürfte allemal befriedigender sein und mehr bringen. Alternativ kann man allerdings Kleinfische regelmäßig anfüttern, deren Aktivität wiederum die Räuber an den Platz lockt.

Anködern von Fried- und Raubfischen