Matchangeln
Das Matchangeln kommt aus Großbritannien und wird auch auf
dem Festland immer beliebter, da diese Angelmethode und das
Gerät ganzjährig und an allen Gewässern angewandt
werden kann. Es eignet sich vor allem zum Angeln auf Döbel,
Karausche, Karpfen, Nase und Schleie bzw. Bläuel, Blöker,
Brandbrasse, Goldbrasse, Hornhecht, Meeräsche und
Seebarsch.
Vom Grundangeln unterscheidet sich das Matchangeln dadurch, dass
der Angler ständig aktiv ist, die Hände immer an der Rute
hat, die Augen auf die Schwingspitze gerichtet sind.
Matchruten sind in der Regel dreiteilige Steckruten von 3,60
bis 4,20 Metern Länge. Auf der Rute sind 13 bis 16 Ringe so
verteilt, dass die Schnurkurve sich bei Belastung optimal der
Rutenbiegung anpasst. Matchruten haben normalerweise eine
semi-parabolische (halb-parabolische) Aktion. Das heißt, die
Rute reagiert beim Anschlag überwiegend im
Spitzenbereich.
Zur superleichten Matchrute passt eine leichte, aber nicht zu
kleine Stationärrolle. Die Rolle sollte über eine
hohe Übersetzung und eine flache Spule verfügen sowie
eine weiche Rollenbremse haben.
Die beim Matchangeln verwendeten Schnüre sind
grundsätzlich relativ dünn (0,14 bis 0,16 mm). Sie
sollten eine möglichst hohe Tragkraft und eine glatte,
abriebfeste Oberfläche besitzen.
Die Hakengröße liegt zwischen Nr. 14 und Nr.
16.
Das Blei bzw. das Futterkörbchen wird beim Matchangeln
immer so montiert, dass es am Ende eines, an der Hauptschnur
befindlichen Seitenarmes sitzt. Das bekannteste Blei beim
Matchfischen ist Arlesey-Blei oder ein Birnenblei mit einem Gewicht
zwischen 3 und 30 g.
Die Beschwerung der Matchposen besteht aus Schrottbleien,
die je nach Gewässerbeschaffenheit unterschiedlich auf der
Schnur verteilt sind.
Wichtiges Zubehör beim Matchfischen ist eine Schleuder
zum Anfüttern und ein Unterfangkescher mit
Teleskopstiel.


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